Die staatliche Rente allein reicht im Alter oftmals nicht aus. Wer also seinen Lebensstandard halten will, muss selbst vorsorgen. Und das am besten mit privater und betrieblicher Rente.

Um im Alter abgesichert zu sein und seinen Lebensstandard halten zu können, braucht es mehr als den Anteil der gesetzlichen Rente. Am besten baut man seine Altersvorsorge auf drei Säulen auf:

Staatliche Vorsorge

Die gesetzliche Rente ist die größte Einkommensquelle für die ältere Bevölkerung, denn sie bildet den Lohnersatz für alle bisher Erwerbstätigen. Das derzeitige Nettorentenniveau liegt bei ca. 68 Prozent. Es bildet das Verhältnis einer durchschnittlichen Nettorente zum durchschnittlichen Nettoverdienst aller Beschäftigten ab. Wie hoch die jeweilige Rente wäre, würde man jetzt aufhören zu arbeiten, erfährt man im jährlichen Bescheid des gesetzlichen Rentenversicherungsträgers. Zusätzlich kann man sich auch jederzeit bei der zuständigen Stelle erkundigen, wie viel Rente einem aktuell zusteht.

Private Vorsorge

Bei der zweiten Säule der Altersvorsorge zahlt man während seiner Berufstätigkeit selbst in ein „privates Renten-Sparschwein“ ein. Jeder eingezahlte Euro wird später zuzüglich Zinsen wieder ausgezahlt. Ob dies in Form einer lebenslangen Rente oder in einem Einmalbetrag geschieht, kann meist frei gewählt werden. Welche Form das „private Renten-Sparschwein“ hat, kann auch jeder individuell bestimmen.

Berater Tipp

Die Möglichkeiten

Von der Riester-Rente (für gesetzlich Rentenversicherte), über die Rürup-Rente (für Selbstständige) bis hin zur privaten Rentenversicherung (für alle Kundengruppen) gibt es viele Alternativen und Anbieter. Einer davon ist CosmosDirekt. Dieser Versicherer bietet ein Rente Plus-Konzept an, das bereits in unabhängigen Tests von Presse und Verbraucherschützern gut abgeschnitten hat.

Betriebliche Vorsorge

Von dieser Form der Altersvorsorge profitieren sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. Denn die Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge werden aus dem Bruttoeinkommen des Arbeitnehmers gezahlt. Dabei darf der Arbeitnehmer maximal 4 Prozent seines Gehalts dafür anlegen und nur bis zu 2.856 Euro jährlich. Aber auch das Unternehmen kann einen Teil dazugeben. Zwar ist es dazu gesetzlich nicht verpflichtet, wenn der Chef fair ist, gibt er jedoch mindestens 20 Prozent vom angelegten Geld des Arbeitsnehmers hinzu.

Video: Das 3-Schichten-Modell der Altersvorsorge

Zusätzlich Einkommensquellen im Alter

Trotz allem reicht das Geld bei vielen im Alter nicht aus, weshalb manche Rentner Einnahmen aus Vermietungen und Verpachtungen generieren oder einem Nebenerwerb nachgehen. Allerdings belegt nun eine neue Studie, dass viele Erwerbstätige über 65 Jahre Zusatzarbeit nicht aus Geldnöten auf sich nehmen. Nach Aussage der Forscher ist die Erwerbstätigkeit unabhängig von der Rentenhöhe und steige mit dem Bildungsgrad. Insgesamt ist die Quote der arbeitenden 65-Jährigen mit acht Prozent bei den Männern und fünf Prozent bei den Frauen aber eher gering.

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