Die Smartphone Bank N26 gehört zu den FinTech-Startups, die ganz den Bedürfnissen der „Digital Natives“ entgegenkommt. Erst im Jahre 2013 gegründet, hat N26 in nur wenigen Jahren eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben.

FinTechs – Konkurrenz für das klassische Bankgewerbe

FinTechs liegen im Trend und machen klassischen Banken zunehmend angestammte Geschäftsfelder streitig. Sie profitieren dabei von dem Umstand, dass das traditionelle Bankgewerbe eher träge auf technologische Neuerungen reagiert und die Digitalisierung teilweise verschlafen hat. FinTechs punkten vor allem mit Vorsprüngen in der digitalen Technik, die Adaption von Finanzdienstleistungen fällt Ihnen dann vergleichsweise leicht. Damit erklären sich schnelle Erfolge.

Das gilt auch für die Smartphone Bank N26, die eine vollwertige Bank ist und über eine entsprechende Banklizenz verfügt. Der Unterschied zu anderen Geldhäusern besteht darin, dass die Bankleistungen hier praktisch ausschließlich Smartphone-basiert erbracht werden. Es handelt sich um eine Direktbank ohne Filialnetz.

Von Number26 zu N26

N26 wurde zunächst unter der Firmen-Bezeichnung Number26 gegründet. Bis das FinTech-Unternehmen an den Markt gehen konnte, dauerte es allerdings knapp zwei Jahre. Anfang 2015 startete man in Deutschland und Österreich, schon wenige Monate später folgten weitere europäische Länder, darunter Frankreich und Spanien. Heute ist N26 in insgesamt 17 europäischen Ländern aktiv. Binnen zwölf Monaten nach Marktstart konnten bereits 100.000 Kunden gewonnen werden. Inzwischen hat sich die Kundenzahl gut verdreifacht. Die Aussichten auf weiteres Wachstum stehen nicht schlecht.

Vor allem jüngere Menschen unter 35 Jahren nutzen mobile payment und den bequemen Bankservice gerne, was angesichts der Smartphone-Affinität dieser Generation nicht überrascht. Sie machen rund 60 Prozent der Kunden aus.

Überschaubare Bankleistungen per App

Die Kernleistung der Smartphone Bank N26 ist ein weitgehend gebührenfreies Girokonto. Es lässt sich komplett per Smartphone-App nutzen und verwalten. Transaktionen finden dabei nahezu in Echtzeit statt und lassen sich entsprechend unmittelbar nachverfolgen. Barabhebungen am Geldautomaten sind bis zu dreimal bzw. fünfmal kostenlos im Monat möglich, danach werden Gebühren berechnet. Außerdem gibt es kostenlose Bargeldabhebungen per CASH26 in vielen Supermärkten und Handyläden. Gebühren fallen auch bei Einzahlungen ab 100 Euro monatlich an. Eine Debit Mastercard und auf Wunsch eine Maestro Card gehören ebenfalls mit zum Konto-Angebot.

Berater Tipp

Die Spielregeln

Bei Kontoeröffnung wird das Girokonto zunächst als Guthabenkonto geführt. Später besteht auch die Möglichkeit, einen Dispokredit zu nutzen – entsprechende Bonität vorausgesetzt. Die „Spielregeln“ sind hier nicht anders als bei einer herkömmlichen Bank.

Bei Geldanlagen besteht eine Zusammenarbeit mit dem Robo-Advisor vaamo. Hierüber stehen fünf Fonds zur Verfügung, die entsprechend der persönlichen Risikoneigung „gemixt“ werden. Mit N26 Credit wird auch ein Ratenkredit geboten. Auch diese Finanzprodukte funktionieren per App.

Video: Die N26 Mobile Banking App – Werbefilm

Auf die Wünsche der Smartphone-Generation zugeschnitten

Diese kurze Übersicht zeigt – die Produktpalette der Smartphonebank N26 ist überschaubar und einfach gestrickt. Transparenz, Bequemlichkeit und schnelle Abwicklung zählen neben günstigen Konditionen und niedrigen Gebühren mehr als individuelle Lösungen bei Finanzdienstleistungen. Beratung wird nicht geboten – gefragt ist „Self Service“. Damit kommt N26 genau den Wünschen der Smartphone-Nutzer entgegen, für die das Gerät Teil der Lebensführung ist. Das Angebot ist vor allem für Nutzer interessant, die jederzeit bequem und einfach „flüssig“ sein wollen und ihre Zahlungen bevorzugt bargeldlos abwickeln wollen.

Titelbild: ©istock.com – relif