Ein Handy stellt eine hohe Investition dar. Ein modernes Smartphone kann neu bis zu 700 Euro oder mehr kosten. Das ist der Preis eines guten Desktop-PCs oder eines Laptops. Ein Handy oder Tablet kann allerdings schneller und leichter beschädigt werden als zum Beispiel ein Computer. Das liegt einfach daran, dass es immer bewegt wird. Vor allem Glasschäden kommen häufig vor. Längere Strandaufenthalte schädigen das Handy ebenso wie große Kälte.

Handy und Tablet vor Glasschäden sichern

Glasschäden lassen sich nie ganz vermeiden. Vor allem bei hochwertigen Handys und Tablets ist die Versicherung eines Tablets oder Smartphone wichtig. Der empfindlichste Teil des Handys ist das Display. Sobald das nur einen Kratzer aufweist, stört es den Genuss von Spielen und Filmen erheblich. Wer das vermeiden möchte, schafft sich besser ein Klappcover an.

Ein Klappcover hat folgende Vorteile:

  • es schützt das empfindliche Display vor Beschädigung und Kratzer,
  • gibt dem Handy eine individuelle Note
  • und kann Temperaturschwankungen ausgleichen

Der Nachteil für Handys ist, dann sie die ohnehin schon sehr großen Displays vergrößern. Eine Alternative sind Displayfolien. Diese schützen nicht nur das Glas, sondern haben oft noch zusätzliche Funktionen. So gibt es Folien, welche die Sichtbarkeit bei Sonnenstrahlen erhöhen.
Hilfreich ist auch ein Rahmen für das Handy, ein sogenannter Bumper. Dadurch erhält das Smartphone oder das Tablet einen festen Griff.

Handy und Tablet vor Kälte schützen

Neben Glasschäden ist es die Kälte, welche das Handy bedroht. Grundsätzlich sollte das Handy keinen großen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein. Es kann sich sonst auf dem Smartphone oder dem Tablet Kondenswasser bilden, das der Elektronik schaden kann. Um die Abkühlung zu vermeiden, ist es sinnvoll, das Handy immer bei sich zu führen. Möglichst in einer warmen Jackentasche. Sollte sich trotzdem ein großer Temperaturunterschied nicht vermeiden lassen, dann sollte das Handy kurz ausgeschaltet werden. Wenn sich das Handy nach ein paar Minuten abgekühlt (oder aufgewärmt hat) kann es wieder eingeschalten werden. Falls es doch nass geworden sein sollte, dann muss der Besitzer sofort den Akku rausnehmen. So vermeidet er Kurzschlüsse und Schäden in der Elektronik. Wenn das Handy nass geworden sein sollte, dann bitte langsam trocknen. Auf keinen Fall einen Föhn benutzen!

Kein gesprungenes Handy-Display mehr dank dieser Flüssigkeit?

Mit dem Handy oder Tablet am Strand

Wer auf sein Handy am Strand nicht verzichten will, der muss es ganz besonders vor Sand schützen. Die oben beschriebenen Folien und Schutzhüllen helfen natürlich auch bei Sand. Allerdings kommen gerne Sandkörner zwischen -Folie und Display, was zu Kratzern führen kann. Für den Strandurlaub gibt es einige unkonventionelle Lösungen. So kann das Handy in einen Gefrierbeutel verpackt werden. Wer sich für einen Gefrierbeutel mit Verschluss entscheidet, kann das Handy bequem herausnehmen, ohne dass er umständlich einen Knoten lösen muss. Wenn der Beutel noch dazu wasserdicht ist, kann das Handy sogar mit ans Wasser genommen werden.

Berater Tipp

Den wertvollen Gegenstand schützen

Es lohnt sich, für einen guten Handyschutz ein paar Euro auszugeben. Die High-Tech Geräte sind sehr empfindlich und oft funktionieren sie nach dem Besuch des Strandes nicht mehr richtig.

Eine Schutzfolie nimmt wenig Platz ein und bietet einen guten Schutz. Noch besser ist natürlich ein Cover. Manche Besitzer, die Geld sparen wollen, stecken das Handy einfach in eine Socke oder in einen Gefrierbeutel. Alle Maßnahmen machen Sinn, können aber nicht garantieren, dass das Handy vollkommen vor Beschädigungen geschützt ist. Falls die Anschaffung eines neuen Gerätes schließlich nicht mehr zu umgehen sein sollte, können sogenannte Mikrokredite bei der schnellen Finanzierung helfen.

Titelbild: © istock.com – MaksimVasic