Finanzen, Fonds, Versicherungen sind jedem ein Begriff, aber nur wenige wissen genau um diese Materie bescheid. Dabei ist es wichtig, wenigstens die Grundlagen dieser Begriffe definieren zu können um beispielsweise beim Commerzbanking richtig interagieren zu können.

Was versteht man unter Finanzen?

Der Begriff Finanzen bezeichnet in erster Linie das Vermögen und die allgemeinen Geldmittel. Im Bereich der Wirtschaftswissenschaft versteht man darunter vor allem alle Aktivitäten, die sich rund um das Thema Zahlen ergeben. In der Wirtschaft würde ohne Finanzen nichts funktionieren und spätestens mit Erreichen der Volljährigkeit müssen Menschen sich mit dem Thema Finanzen auseinandersetzen. Finanzen begegnet den Menschen schon in der Kindheit, als Beispiel in der Form von Taschengeld und dessen Verwaltung. Bereits in der Kindheit wird der Grundstein für einen verantwortlichen Umgang mit dem eigenen Geld, sprich den Finanzen, gelegt. Ab Eintritt ins Erwachsenenalter ist in den meisten Fällen jeder Mensch selber für den Umgang mit seinen Finanzen verantwortlich und trägt die Konsequenzen für diese. Die eigenen Finanzen ergeben sich im Regelfall durch die Aufnahme einer Arbeit.



Berater Tipp

Was versteht man unter Fonds?

Fonds gibt es in unterschiedlichen Varianten, dabei entscheidend ist die Form der Anlage. So gibt es zum Beispiel Aktienfonds, Immobilienfonds, Rentenfonds und Mischfonds. Investitionen sind immer auch mit einem Risiko für den Anleger verbunden. Aktienfonds in der Sparte „Technologie“ können eine überdurchschnittliche Rendite erzielen, sind aber ebenso auch mit einem höheren Risiko für Verluste behaftet. Nicht ganz so risikoreich sind Anlagen in Immobilien- oder Rentenfonds. Gewinne aus einem Fond müssen versteuert werden. Anleger erhalten von ihren Aktienfonds Dividendenerträge und diese unterliegen der Kapitalertragssteuer – immerhin 25 % auf die Gewinne. Auch Rentenfonds unterliegen der Kapitalertragssteuer, da es zu Zinserträgen kommt. Für die Mieteinnahmen aus Immobilienfonds wird ebenfalls eine Steuerabgabe fällig. Außerdem trägt der Anleger kosten wie den Ausgabeaufschlag von etwa fünf Prozent für die Tätigkeit des Fondsmanagers sowie eine jährliche anfallende Verwaltungsgebühr im Bereich von ca. einem Prozent.

Was versteht man unter Versicherungen?

Die Begriffsdefinition von Versicherungen erklärt die Absicherung für die Deckung eines ungewissen und insgesamt schätzbaren Geldbedarfs. Grundlage des zwischen-wirtschaftlichen Risikoausgleichs. Im Einzelnen geht es um den finanziellen Ausgleich im Falle eines Schadens auch bekannt als Vermögenssicherung. Versicherungen werden auf Basis der Eintrittswahrscheinlichkeit und des Risikos berechnet. Die Basisabsicherung steht der Zusatzabsicherung gegenüber. Das Grundprinzip von Versicherungen basiert auf das Einzahlen eines bestimmten, oftmals monatlichen, Betrages. Dieser Beitrag wird Versicherungsbeitrag genannt und fließt in den großen Geldtopf des Versicherungsgebers. Kommt es dann zu etwaigen Schäden, bezahlt die Versicherung den entstanden Schaden aus genau diesem Geldtopf. Im Falle von Versicherungen gibt es allerdings an unzählige Zahl an Versicherungsarten. Beispiele sind die Unfallversicherung, die Hausratversicherung, Krankenversicherung oder auch die Lebensversicherung.

Die Komplexität von Finanzen, Fonds, Versicherungen

Wer sich etwas Zeit nimmt und sich in den Bereichen Finanzen, Fonds, Versicherungen Wissen aneignet, wird beispielsweise beim Commerzbanking auf weniger Fragezeichen stoßen und kann dadurch sein Geld besser verwalten.

Video: Investmentfonds einfach erklärt

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