Wer sich das persönliche Ziel gesetzt hat, Wohlstand und Reichtum zu erreichen, weiß um die große Bedeutung laufender Kosten. Sie fressen Monat für Monat einen bedeutenden Teil des Einkommens, lassen sich jedoch nicht gänzlich ausschließen. Dennoch ist es wichtig, Mittel und Wege für die Optimierung dieser finanziellen Belastungen zu finden. Wem dies gelingt, der kann einen wichtigen Schritt in Richtung finanzieller Freiheit unternehmen.

Unvermeidliche Kosten optimieren

In einem ersten Schritt ist es wichtig, zwischen vermeidlichen und unvermeidlichen Kosten zu unterscheiden. Zu den unvermeidlichen laufenden Kosten zählt zum Beispiel die monatliche Miete für das Eigenheim genauso wie die Kreditrate, falls bereits die Finanzierung einer Immobilie in die Wege geleitet wurde. Doch auch die Stromkosten fallen in diese Kategorie. Sie lassen sich nicht gänzlich umgehen und es ist doch möglich, Ausschau nach einem möglichst günstigen Tarif zu halten, der den eigenen Bedürfnissen nicht im Wege steht, sondern zur günstigen Grundlage der Stromversorgung wird.

Natürlich würde eine pauschale Empfehlung auf diesem Gebiet ihre Wirkung klar verfehlen. Dies liegt daran, dass sich die Stromkosten regional mitunter sehr stark voneinander unterscheiden. Jeder steht daher selbst in der Verantwortung, einen Vergleich verschiedener Anbieter und Angebote in die Wege zu leiten. Nur dieser kann zeigen, wo die günstigsten Angebote zu finden sind. Einen Überblick über die aktuelle Situation am Strommarkt, erhält man beispielsweise einfach über Online-Portale wie stromvergleich.de.

Die Abofalle

Abonnements aller Arten zählen mit Sicherheit zu den vermeidlichen Kosten, die mit etwas Geschick im Alltag umgangen werden können. Viele Unternehmen scheinen sich in den vergangenen Jahren regelrecht darauf spezialisiert zu haben, ihren Kunden durch die Kreation eines Abos höhere Kosten zu bieten. Häufig sind sich die Verbraucher nicht über das langfristige finanzielle Ausmaß bewusst, welches so entsteht.

Berater Tipp
Dies hat damit zu tun, dass die Kosten der einzelnen monatlichen Rate auf den ersten Blick sehr gut zu überblicken sind. Erst die langfristige Kalkulation zeigt, dass es sich häufig um drei- oder gar vierstellige Beträge handelt, die für Produkte oder Dienstleistungen ausgegeben werden. Ist es möglich, Abos zu vermeiden, so sollte dieser Anspruch möglichst zielgerichtet in die Tat umgesetzt werden.

Auf der anderen Seite gibt es eine Form der laufenden Zahlung, über deren Nutzen heiß diskutiert werden kann – das Leasing. Einerseits summieren sich auch hier monatliche dreistellige Beträge auf hohe Summen, die zudem mit einer ersten zu zahlenden Leasingrate verbunden sind. Am Ende des Tages geht der Wagen nach dem Auslaufen des Vertrags nicht automatisch in den eigenen Besitz über. Im Vorfeld ist es noch notwendig, die Restsumme zu bezahlen. Auf den ersten Blick kann es sich somit kaum um ein lohnendes Geschäft handeln.
Der Blick des Investors zeigt jedoch eine andere Perspektive auf. Einerseits ist es beim Erhalt des Wagens nicht notwendig, den deutlich höheren Kaufpreis direkt zu bezahlen.

Das ersparte Geld steht nun zur freien Verfügung und kann zum Beispiel für die Erzielung einer Rendite aufgewendet werden. Genau diese Chance kann nicht entstehen, wenn der direkte klassische Kauf eines Autos in Betracht gezogen wird. Natürlich handelt es sich hier um einen Zwiespalt, dessen Nutzen nicht so leicht offengelegt werden kann.

Laufend sparen

Viel wurde in der Vergangenheit bereits über die finanzielle Disziplin diskutiert. Nicht jeder besitzt die Fähigkeit, eine Belohnung aufzuschieben, um dafür eine noch größere zu erhalten. Genau diese Form der Selbstbeherrschung ist beim laufenden Sparen jedoch gefordert. Das bereits verdiente Geld darf mit dem Blick auf die Zukunft noch nicht für den Kauf weiterer Produkte aufgewendet werden. Aus diesem Grund eignet sich das Zwei-Konten-Modell für Menschen besonders gut, die Schwierigkeiten mit dieser Form der eigenen Disziplinierung haben. Es beschreibt die Eröffnung eines zweiten Girokontos, das als reines Sparkonto verwendet wird. Dies bedeutet, dass dort im Laufe der Zeit ausschließlich Geldeingänge verbucht werden. Derweil gibt es überhaupt keinen Grund, Geld von diesem Konto abzuheben und dieses am Ende auszugeben.

Im besten Fall speist sich das Sparkonto direkt aus einem Dauerauftrag, der vom persönlichen Gehaltskonto eingerichtet wird. Monat für Monat fließt von nun an ein fest definierter Betrag des eigenen Einkommens auf das neue Konto. Zu Beginn kann es bereits einen Erfolg darstellen, eine Sparquote von zehn Prozent durchzusetzen. Wer noch schneller am persönlichen Vermögen arbeiten und dort Fortschritte erzielen möchte, kann diesen Betrag im Laufe der Zeit weiter steigern. Damit steht die Chance in Verbindung, automatisiert immer mehr Geld auf die Seite zu legen.

Ab einem gewissen Punkt bietet sich dann die Gelegenheit, über den Schritt des Investierens nachzudenken. Dieser ist von Bedeutung, um einen wesentlichen Mehrwert aus dem eigenen Kapital zu ziehen. Dieses vermehrt sich nun automatisch und arbeitet so dem eigenen Ziel ebenfalls entgegen. In der Kombination dieser beiden Faktoren, des Sparens und des Investierens, liegt dann die eigentliche Triebfeder des Vermögensaufbaus, wie sie in der Vergangenheit bereits von so vielen Experten beschrieben worden ist.

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