Wohnungsknappheit und steigende Immobilienpreise haben Berlin zu einer der attraktivsten Kapitalanlagen in Europa gemacht. Durch die zur Zeit niedrigen Zinssätze suchen immer mehr Investoren aus der ganzen Welt in Berlin ach rentablen Immobilien.

Berlin ein geschütztes Anlageobjekt

In Zeiten der Inflation bietet eine Investition in Immobilien den vergleichsweise größten Schutz. Berlin als internationale Großstadtmetropole bietet Investoren viele Möglichkeiten Geld sinnvoll und gut geschützt anzulegen. Studien der pwc und Urban Land Institute haben ergeben, dass immer mehr Menschen eine Zweitwohnung in Berlin suchen, um ihre Rente abzusichern. Aber auch Großinvestoren haben das Potenzial der Bundeshauptstadt erkannt. Berlin gehört heute zu den wenigen deutschen Städten, die ein Höchstmaß an Lebensqualität mit den Vorzügen einer Weltmetropole bieten. Dabei bewegen sich die Immobilienpreise im bundesweiten Vergleich noch in einem akzeptablen und vor allem finanzierbaren Rahmen. Das erklärt, warum sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen bevorzugt lieber in wertstabilen Berliner Immobilien investieren als zum Beispiel in Aktien.

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Niedriges Zinsniveau begünstigt Investitionen

Die steigende Nachfrage nach Anlageobjekten in Berlin wird zudem durch das bestehende niedrige Zinsniveau begünstigt. Zur Zeit lassen sich Renditeobjekte mit Zinsen unterhalb der 3 Prozentmarke finanzieren. Vorhandenes Geld muss daher nicht zwangsläufig in die Finanzierung fließen, sondern kann vom Investor anderweitig verwendet werden. Durch die gestiegene Nachfrage werden die Immobilienpreise rasant in die Höhe getrieben, was der Wertstabilität der Anlageobjekte zu Gute kommt. Zudem gelten Immobilien in Berlin weiterhin als wertstabil. Daher ist es verhältnismäßig leicht eine Fremdfinanzierung für den Erwerb einer Berliner Immobilie von einem Geldinstitut zu bekommen.

Warum sind Anlageobjekte in Berlin gewinnbringend?

In den vergangenen Jahren sind die Mieten in Berlin um durchschnittlich um 13,8 Prozent gestiegen. Das liegt vor allem an der wachsenden Bevölkerungszahl. Statistisch gesehen wächst Berlin um rund 40.000 Menschen pro Jahr, Tendenz steigend. Experten gegen davon aus , dass bis zum Jahr 2030 etwa 3,75 Millionen in Berlin leben. Die dadurch entstehende Wohnungsknappheit führt zu einem steten anstieg der Miet-und Immobilienpreise. Laut Handelsblatt vom März 2014 lag das Wirtschaftswachstum im Jahr 2013 höher als in Bayern. Insbesondere Eigentumswohnungen und Häuser sind als Kapitalanlage sehr gefragt. Allein im Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg stiegen die Preise für Häuser um 40 Prozent. Laut Aussage des Immobilienexperten Maik Uwe Hinkel, Inhaber und Vorstand der LIVING BAUHAUS Unternehmensgruppe, besteht auch ein gesteigertes internationales Interesse an Gewerbeimmobilien.

So wurden in diesem Jahr durch die Veräußerung von Gewerbekomplexen rund drei Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einer Wachstumsrate von 158 Prozent und macht Berlin als Anlageobjekt auch in Zukunft interessant.

Berater Tipp
So wurden in diesem Jahr durch die Veräußerung von Gewerbekomplexen rund drei Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einer Wachstumsrate von 158 Prozent und macht Berlin als Anlageobjekt auch in Zukunft interessant.

Fazit

Die Bevölkerungszahl in Berlin wächst unaufhörlich. Dadurch werden die Mieten und somit auch die Immobilienpreise weiter steigen. Immobilienexperten Maik Uwe Hinkel geht davon aus, dass ein Ende des positiven Trends noch lange nicht in Sicht ist. Daher wird Berlin auch in den nächsten Jahren für Investoren sehr attraktiv sein.

Titelbild: © istock.com – Robert Herhold