Die Generierung eines finanziellen Mehrwerts durch Kapitalsteigerung bildet das Epizentrum des Kapitalismus und ist zeitgleich verantwortlich für stetiges Wachstum sowie für die Erhaltung des Wohlstands. Dabei sind die Finanzmärkte und rechtlichen Rahmenbedingungen der globalen Staaten so konzipiert, dass sie auf unterschiedlichem Wege eine Vermögensanhäufung zulassen. Zum umfangreichen Repertoire gehören unter anderem feste Zinserträge aus besicherten Kapitalanlagen und Strategien aus dem Bereich Private Equity.

Ziele der Kapitalanlagen

Kapitalanlagen haben den großen Vorteil, dass sie ein breitgefächertes Feld aufweisen. Anleger, egal welcher Art, haben dadurch die Möglichkeit, diese Form der Vermögensgenerierung wahrzunehmen.

Sowohl Privatpersonen und kleinere Zusammenschlüsse als auch professionelle Finanzunternehmen wie beispielsweise Pegasus Development können durch Kapitalanlagen einen finanziellen Mehrwert schaffen. Der Unterschied liegt letztlich in der Dimension und im bereitgestellten Eigenkapital, das investiert werden soll.

Trotz der jeweiligen Divergenzen arbeiten Kapitalanlagen in ihrem Kern nach dem gleichen Prinzip. Der Anleger übergibt einem Anlagepartner wie z.B. einer Bank Geld oder investiert direkt in einen Sachwert wie etwa eine Immobilie.

Das Ziel hinter dieser Investition ist, dass sich das bereitgestellte Geld innerhalb eines vereinbarten Zeitraums vermehrt. In der Regel werden in diesem Prozess drei übergeordnete Dinge angepeilt, die für die Vermehrung des eigenen Kapitals verantwortlich sind – Rendite, Sicherheit und Liquidität.

Arten der Kapitalanlagen

Die Praxis zeigt, dass im Bereich der Kapitalanlagen vermehrt auf bestimmte Arten des Geschäftsfeldes gesetzt wird. Vor allem die liquiden Kapitalanlagen gehören zu der beliebtesten Form, die jedoch seit geraumer Zeit an Effektivität eingebüßt haben.

Tagesgeld, kurzfristiges Festgeld und Wertpapiere als Tagesanleihe basieren auf der Zinsentwicklung, die im EU-Raum seit mittlerweile mehreren Jahren gen Null geht. Dadurch geht der Trend vermehrt in Richtung renditestarken Kapitalanlagen wie Aktien, Gold oder Fonds.

Trotz der aktuellen Zinslage gibt es in Form der besicherten Festzinsanlage die Möglichkeit, feste Renditen zu generieren, die in ihrer Beschaffenheit verankerte Konditionen vorweisen und mit garantierter Sicherheit ausgestattet sind.

Diese Art der Kapitalanlage rentiert sich vor allem dann, wenn eine lange Laufzeit für das angelegte Kapital gewählt wird, da die verschiedenen Banken und Finanzinstitute in diesem Fall einen besseren Jahreszins offerieren.

Berater Tipp

Private Unternehmensbeteiligung

Die private Unternehmensbeteiligung (Private Equity) ist ein Geschäftsmodell, das ähnlich wie die Kapitalanlagen einen großen Handlungsspielraum für die beteiligten Akteure zulässt.

Die Dimensionen klaffen dabei gewaltig auseinander und erstrecken sich in finanzieller Hinsicht über gewaltige Summen.

In der heutigen Zeit ist der Kapitalfluss aufgrund der potenziellen Gewinnspanne so immens, dass Investorengruppen und ganze Unternehmen sich darauf spezialisiert haben, gezielt in andere Firmen und Start-ups zu investieren.

Privatpersonen können zwar in diesem Geschäftsfeld ebenfalls tätig werden, allerdings geschieht dies im Normalfall eher im kleinen Stil.

Private Equity-Strategien

Bei der privaten Unternehmensbeteiligung wird Kapital nicht blindlings und ohne Konzept den jeweiligen Firmen zur Verfügung gestellt. Generell unterscheidet sich das Prinzip Private Equity stark von einer herkömmlichen Investition, da PE-Investoren neben den Geldmitteln mit Expertise und Knowhow aufschlagen.

Dadurch werden auf mehreren Ebenen gleichzeitig die benötigten Ressourcen zur Verfügung gestellt. Je nach Situation und Entwicklung des geldnehmenden Unternehmens, kommen verschiedene Strategien bei der privaten Unternehmensbeteiligung zum Tragen.

Dadurch wollen PE-Investoren, die meistens Kapital über einen Fond bereitstellen, erreichen, dass die bestehenden Chancen und Risiken besser eingeschätzt werden können.

Wird Kapital jungen und aufstrebenden Start-ups zur Verfügung gestellt, spricht man von Venture Capital. Diese Strategie basiert auf der Tatsache, dass die meisten Unternehmen in dieser Geschäftsphase keine Gewinne erwirtschaften.

In der Konsequenz ist diese Strategie zeitgleich sehr riskant und renditeträchtig. Die Buy-Out-Strategie dagegen wird dann aufgefahren, wenn das Marktpotenzial der Firma schon bekannt ist.

Im Rahmen des Konzepts werden bereits am Markt befindliche Unternehmen oder auch nur einzelne Geschäftsfelder von Betrieben übernommen und gleichzeitig ein Wechsel der Gesellschafter durchgeführt.

Sollte sich die entsprechende Firma in einer Krisensituation befinden, wenden PE-Investoren den Turnaround an. Die jeweiligen Geldgeber hoffen darauf, dass die bereitgestellten Ressourcen auf lange Sicht zu einer Wiedererstarkung und damit zu einer dicken Rendite führen.

Der Erfolg dieses Grundgedankens hängt jedoch auch von den PE-Investoren selbst ab, da ihre Fähigkeiten dazu beitragen, die Restrukturierung erfolgreich zu meistern.

Von Mezzanine wird gesprochen, wenn eine junge Form der Fremdfinanzierung durch eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital erfolgt. Alle Strategien im Rahmen der privaten Unternehmensbeteiligung kalkulieren das Verhältnis von Risiko und Gewinn unterschiedlich.

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