Hochwertige Technik – dafür ist Siemens schon seit Jahrzehnten bekannt. Im Zuge dieser Erfolge als Konzern, der durch den Aufschwung der Branche noch gestärkt wird, expandiert der Konzern nun weiter.

Siemens expandiert in neue Energien

Als erfolgreiches Unternehmen, das sich im Bereich der Elektrotechnik einen hervorragenden Namen geschaffen hat, beschreitet der Konzern nun relativ neue Wege im Bereich der Expansion. Dabei stehen erneuerbare Energien auch für einen Weltkonzern wie den Elektronikkonzern als interessantes Expansionsziel ganz weit vorn. Sechs Jahre, nachdem das Unternehmen den Einstieg in die Geschäfte mit Windkraftanlagen in Form der Übernahme der dänischen Bonus umgesetzt hat, wird nun ein weiterer Wachstumsschub eingeleitet. Die Integration in die Windenergie ist nach Informationen der Pressestelle des Konzerns abgeschlossen.

Nun geht es daran, die Produktionskapazitäten deutlich auszuweiten und das Geschäft mit alternativen Energien zu internationalisieren, gibt der Chef der Siemens-Sparte Erneuerbare Energien der Presse bekannt. Der Weg führt nun in die einzelnen Regionen.

Berater Tipp

Siemens expandiert zunehmend nach China

Wichtige Rolle bei dieser Expansion von Siemens spielt dabei China. In Branchenkreisen geht die Information umher, dass der Konzern in nicht allzu ferner Zukunft in diesem Zusammenhang ein Jointventure mit Shanhai Electric als Mischkonzern veröffentlichen wird. Der Konzern selbst äußert sich zu diesen Mutmaßungen aktuell noch nicht.

Expansion auch in Indien

Der Siemens-Konzern baut auch in Indien seine eigene Produktion deutlich aus. Durch einen fast schon rasant wachsenden Binnenmarkt, ein interessantes Innovationspotential sowie Kostenvorteile für Hersteller ist Indien ein zunehmend interessanter Produktionsstandort geworden und hier hat sich das Unternehmen nun schon seit einigen Jahren neue Potentiale versprochen und umgesetzt. Ein Dampfturbinenwerk bedient den boomenden Lokalmarkt für Industrieturbinen, es werden aber auch Komponenten nach Europa weiter geliefert. Mehrere Fabriken entstanden in diesem Zusammenhang durch den Konzern in Indien, was wiederum mit Arbeitsplatzschaffungen in Indien verknüpft ist.

Der Elektrokonzern aus München hat damit den boomenden Binnenmarkt für die Erweiterung der eigenen Produktionskapazitäten perfekt ausgeschöpft. Siemens bedient damit den Nachholbedarf des Landes im Hinblick auf die Infrastruktur. Siemens hat durch die Expansion in Indien für sich selbst neue Potentiale geschaffen, aber auch dem Arbeitsmarkt auf die Sprünge geholfen. Mit insgesamt rund 12.000 Beschäftigten ist der Konzern zu einem wichtigen Arbeitgeber geworden, der allein in der Forschung und Entwicklung im Land 5.000 Mitarbeiter beschäftigt.

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Auch Russland ist für den Konzern ein interessantes Expansionsparkett

Mit der Beteiligung an der Power Machines (Silowyje Maschiny) hat der Elektrokonzern auch den russischen Markt erobert und hier Expansionen vorangetrieben. Der Ausbau sowie die Mehrheitsübernahme des Spezialisten für Turbinen ist von Anfang an ein festes Ziel des Konzerns gewesen. Ein Gemeinschaftsunternehmen aus den beiden Konzernen ist in diesem Zusammenhang Interros, das dann wiederum eine 71prozentige Beteiligung an der russischen Industriegruppe an Power Machines umsetzt.

Der deutsche Elektrokonzern hält 50 Prozent minus eine Aktie an der Gemeinschaftsfirma auf dem russischen Markt. Allerdings liegt die unternehmerische Führung komplett in den Händen des Konzerns aus München. Die Investitionen im Hinblick auf Weiterentwicklung und Modernisierung wurden schon in den Anfängen der Planungen mit 200 Mio. US-Dollar angesetzt. Die russischen Behörden standen ebenso wie die anderen Expansionsländer dem erfolgreichen Elektrokonzern mit geöffneten Armen gegenüber.

Siemens – ein erfolgreiches Unternehmen expandiert

Der Technologiekonzern verfügt insgesamt inzwischen über die Hauptgeschäftsfelder Medizintechnik, Energie, Industrie und Infrastruktur bzw. Städte. Gegründet in Berlin expandiert das erfolgreiche Unternehmen inzwischen vermehrt im letzten Jahrzehnt sehr stark und erweist sich damit gleichzeitig auch als willkommener Arbeitgeber in vielen schwierigen Ländern. Der Konzern hat inzwischen Vertretungen in 190 Ländern und gehört zu den weltweit bedeutsamsten Unternehmen im Bereich Elektronik und Elektrotechnik.

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